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Fortbildung für zusätzliche Betreuungskräfte und Pflegeteams

Dokumentation in der Soziale Betreuung mit der SIS® – Version 3.0

Dokumentation in der sozialen Betreuung muss klar, fachlich korrekt und effizient sein. In unserer praxisnahen Fortbildung lernen Betreuungskräfte den sicheren Umgang mit der SIS® – von Formulierungshilfen bis zur Evaluation, für mehr Transparenz, Qualität und Entlastung im Alltag.

Dokumentation ist mehr als Pflicht – sie ist die Grundlage für Qualität, Transparenz und Sicherheit in der Pflege. Besonders in der sozialen Betreuung zeigt sich, wie wichtig eine präzise, einfühlsame und fachlich fundierte Dokumentation ist. Sie macht sichtbar, was Menschen brauchen, was ihnen Freude bereitet und wie ihre Lebensqualität gezielt gefördert werden kann.

Mit der Strukturierten Informationssammlung (SIS®) steht ein modernes, praxiserprobtes Instrument zur Verfügung, das die Betreuung klar strukturiert, den Aufwand reduziert und die individuelle Situation jedes Bewohners in den Mittelpunkt stellt. Doch viele Betreuungskräfte fühlen sich unsicher: Was muss ich dokumentieren? Wie formuliere ich fachlich korrekt? Wie vermeide ich Wertungen und halte gleichzeitig die gesetzlichen Anforderungen ein?

Auch für die soziale Betreuung ist es wichtig, die Grundlagen zum Begutachtungsinstrument (BI) zu kennen und seine Bedeutung für die soziale Betreuung. Im Mittelpunkt steht der Aufbau und die Elemente der SIS®: strukturierte Informationssammlung,, Maßnahmenplan, Berichteblatt, Evaluation. Wir wollen von der Theorie in die Praxis: Betreuungsplanung entwickeln und dokumentieren. Noch immer wird viel zu viel in der sozialen Betreuung dokumentiert. Hier helfen Formulierungshilfen: Bedürfnisse, Fähigkeiten und Einschränkungen fachlich korrekt beschreiben. Und immer wieder rutscht man in typische Stolperfallen: Wertungen, globale Aussagen und unklare Differenzierungen vermeiden. Mit der entbürokratisierten Pflegedokumentation ändert sich besonders der Umgang im Verlaufsbericht und in der Evaluation: Dynamisch dokumentieren, Entwicklungen sichtbar machen. Das Seminar lebt von Praxisübungen: Beispiele, Fallarbeiten und gemeinsames Erstellen von Einträgen.

Ihre Dozent: Volker Packhäuser – Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, Qualitätsmanagement-Beauftragter und -Auditor, Verfahrenspfleger für den Werdenfelser Weg, Multiplikator der BAGFW für die Qualitätsindikatoren in der Pflege.

Weiterführende Informationen:

Fragen zum Seminar Dokumentation in der Soziale Betreuung

Zielgruppe

  • Zusätzliche Betreuungskräfte nach §§ 43b/53c SGB XI, Alltagsbegleiterinnen und -begleiter sowie Pflegeteams, die ihre Kenntnisse zur SIS® vertiefen und in der Dokumentation souveräner werden möchten.

Ziel

  • Sicherheit und Klarheit bei der Dokumentation sozialer Betreuung.
  • Weniger Aufwand durch strukturierte und zielgerichtete Einträge.
  • Mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Team.
  • Stärkung der eigenen Professionalität und Akzeptanz im Pflegealltag.

Inhalte

  • Das neue Begutachtungsinstrument (NBI) und seine Bedeutung für die soziale Betreuung.
  • Aufbau und Elemente der SIS®: Bogen, Maßnahmenplan, Berichteblatt, Evaluation.
  • Von der Theorie in die Praxis: Betreuungsplanung entwickeln und dokumentieren.
  • Formulierungshilfen: Bedürfnisse, Fähigkeiten und Einschränkungen fachlich korrekt beschreiben.
  • Typische Stolperfallen: Wertungen, globale Aussagen und unklare Differenzierungen vermeiden.
  • Verlaufsberichte und Evaluation: Dynamisch dokumentieren, Entwicklungen sichtbar machen.
  • Praxisübungen: Beispiele, Fallarbeiten und gemeinsames Erstellen von Einträgen.

Umfang

  • 1 Seminartag mit 8 Unterrichtseinheiten
  • Anerkennung als Vertiefungstag nach § 53 b in Verbindung mit § 43b SGB XI

Noch Fragen

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