Fortbildung für Betreuungskräfte und Pflegeteams
Begleitung Sterbender – Würde, Nähe und Menschlichkeit am Lebensende
Sterben gehört zum Leben – und dennoch löst das Thema in vielen von uns Unsicherheit, Angst oder Hilflosigkeit aus. Für Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen ist das Lebensende oft geprägt von Einsamkeit, Schmerzen und Fragen nach Sinn und Würde. Gleichzeitig haben Betreuungskräfte und Pflegeteams den großen Auftrag, Sterbende nicht nur zu versorgen, sondern sie menschlich zu begleiten: aufmerksam, respektvoll und mit offenen Augen und Herzen.
In dieser Fortbildung schaffen wir einen Raum, um das Tabuthema Sterben gemeinsam zu betrachten, Ängste abzubauen und Handlungssicherheit zu gewinnen. Sie erfahren, wie Sie Sterbende einfühlsam unterstützen, Angehörige begleiten und in belastenden Situationen auch Ihre eigenen Ressourcen stärken können.
Wir betrachten Sterben als Teil des Lebens: es geht um Grundhaltungen, Tabus und kulturelle Unterschiede. Wir müssen gerade in der Rolle der sozialen Betreuungskraft sensibel lernen Wünsche Sterbender wahrzunehmen: Bedürfnisse, Kommunikation und individuelle Begleitung. Wichtig ist es, Angehörige einzubeziehen: Trauerprozesse, Gesprächsführung und Halt geben. In der Sozialen Betreuung brauchen wir Rituale und Spiritualität: Möglichkeiten, Trost und Sinn zu vermitteln – unabhängig von Religion. Und nicht zuletzt braucht es Selbstschutz und Reflexion: Eigene Grenzen erkennen, mit Trauer und Belastung professionell umgehen. Das Seminar lebt von Praxisbeispielen: Fallarbeit, Gesprächsübungen und Austausch für den Pflegealltag.
Ihre Dozentin: Sabine Arndt-Packhäuser – Cand. Berufspädagogik (Master), B.A. Pflegemanagement, Einrichtungsleitung, Pflegedienstleitung, gerontopsychiatrische Fachkraft, geprüfte Präventologin®
Weiterführende Informationen:
Fragen zum Seminar Begleitung Sterbender
Zielgruppe
- Betreuungskräfte, Alltagsbegleiterinnen und -begleiter, Pflegehelferinnen und -helfer sowie Pflegeteams, die ihre Kompetenzen in der Begleitung Sterbender vertiefen möchten.
Ziel
- Mehr Sicherheit im Umgang mit Sterbenden und ihren Angehörigen.
- Konkrete Methoden für Gespräche und Begleitung am Lebensende.
- Abbau von Unsicherheiten und Tabus rund um Sterben und Tod.
- Stärkung der eigenen Haltung und Ressourcen in herausfordernden Situationen.
Inhalte
- Sterben als Teil des Lebens: Grundhaltungen, Tabus und kulturelle Unterschiede.
- Wünsche Sterbender wahrnehmen: Bedürfnisse, Kommunikation und individuelle Begleitung.
- Schmerz- und Symptomlinderung verstehen: Zusammenarbeit mit Pflege und Medizin.
- Angehörige einbeziehen: Trauerprozesse, Gesprächsführung und Halt geben.
- Rituale und Spiritualität: Möglichkeiten, Trost und Sinn zu vermitteln – unabhängig von Religion.
- Selbstschutz und Reflexion: Eigene Grenzen erkennen, mit Trauer und Belastung professionell umgehen.
- Praxisbeispiele: Fallarbeit, Gesprächsübungen und Austausch für den Pflegealltag.
Umfang
- 1 Seminartag mit 8 Unterrichtseinheiten